Current exhibition

WELTRAUM

25|02|2024 - 14|04|2024

Alexandra Roozen | Ulrike Heydenreich | Katrin Bremermann | Riki Mijling

The new exhibition WELTRAUM at Galerie Wilms shows the work of two Dutch and two German artists, each dealing with spatiality in their own way. Spatiality that is explored in three-dimensional compositions, but also in the flat plane. Paper and steel that, through artisanal precision and hours of concentration, gains depth, develops skin and comes to life, itself becoming space.

 

Spaciousness, paper and impressive concentration. Although each is distinguished by an entirely distinct visual language, these are the aspects these four artists have in common. Whereas Heydenreich re-infuses abstracted maps with space, depth and a human romanticism, Roozen manages to create awe-inspiring spatial abstractions on paper from the craft of drawing with graphite. And although the work of Mijling and Bremermermann seems at first to consist mainly of abstractions and geometric forms, it is precisely man who looms up in the work of both. Man, who as a craftsman strives for abstraction and perfection, but is by definition incapable of this.

In the work of all four, man enters and questions the space around him. For Heydenreich, it is about the way man visits, conquers and abstracts the world around him. For Roozen, it is about the tension between the spatiality of the composition and the two-dimensional properties of paper as a support.

Mijling shows herself as the building, shaping, abstracting human being herself, who while creating relates to the spatiality around her. Bremermann presents herself as ‘homo ludens’, man at play, carried away by the language of forms, colours and lines from which the world, or the space around her, is constructed. How does man relate to the space in which he irrevocably finds herself? What relationships can, may or should man enter into to the space around him? Which space can humans occupy, and which cannot? During the exhibition at Galerie Wilms, come and marvel at these questions and the imposing works created from these questions.

Alexandra Roozen Galerie Wilms

Alexandra Roozen (NL) explores the expressive power of form, texture, line and repetition. Her impressive pencil drawings arise from an inquisitive concentration, where she dares to enter the field of tension between the spatiality of composition on the one hand and the two-dimensional world of paper on the other, while drawing. With graphite pencil, she is able to make spaces emerge from paper and give them a sculptural quality.


Riki Mijling Galerie Wilms

The formal language of Riki Mijling (NL) revolves around conquering, creating and revealing space. Her corten steel sculptures and works on paper reveal her love for transforming, changing and questioning spatiality. Although, as a viewer, you are initially struck by the geometric abstractions and minimalism that characterise Mijlings’ work, you can definitely see the human hand, which reveals an awe-inspiring craft in her work.


Katrin Bremermann Galerie Wilms

Berlin-based Katrin Bremermann plays with spatiality in her work. It is a permanent visual experiment, in which canvases of all shapes, flaming colours and endless layers and materials play the leading role. She draws inspiration from other artists, observes, establishes relationships with her materials and lets a process of trial and error lead her to the next thing, not necessarily knowing what she is looking for. She avoids routine and starts again and again, until she realises the work is good.


Ulrike Heydenreich (DE) has a fascination with the human urge to explore and map our world. She is fascinated by the human pursuit of the distant unknown, symbolised for her by the snow-covered mountain landscapes of the Alps. She therefore collects old panoramic maps and other artefacts from the early days of mountaineering. With folding techniques and infinite precision, she uses them to create kaleidoscopic objects, drawings and installations, which mercilessly draw you into her universe as a viewer.

 


 

Die neue Ausstellung WELTRAUM in der Galerie Wilms zeigt die Arbeiten von zwei niederländischen und zwei deutschen Künstlerinnen, die sich jede auf ihre Weise mit dem Thema Raum beschäftigen. Räumlichkeit, die in dreidimensionalen Kompositionen, aber auch in der der Fläche erkundet wird. Papier und Stahl, die durch handwerkliche Präzision und stundenlange Konzentration an Tiefe gewinnen, Oberfläche entwickeln, zum Leben erwachen und selbst zum Raum werden.

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Großzügigkeit, Papier und beeindruckende Konzentration. Obwohl sich jeder von ihnen durch eine ganz eigene Bildsprache auszeichnet, sind dies die Gemeinsamkeiten der vier Künstlerinnen. Während Heydenreich abstrahierten Landschaften Raum, Tiefe und eine menschliche Romantik einhaucht, gelingt es Roozen, aus dem Handwerk des Zeichnens mit Graphit beeindruckende räumliche Abstraktionen auf Papier zu schaffen. Und obwohl das Werk von Mijling und Bremermann auf den ersten Blick hauptsächlich aus Abstraktionen und geometrischen Formen zu bestehen scheint, ist es gerade der Mensch, der in den Arbeiten beider auftaucht. Der Mensch, der als Handwerker nach Abstraktion und Perfektion strebt, dazu aber per Definition nicht in der Lage ist.

 

In den Arbeiten aller vier Künstlerinnen betritt der Mensch den ihn umgebenden Raum und stellt ihn in Frage. Bei Heydenreich geht es um die Art und Weise, wie der Mensch die ihn umgebende Welt erforscht, erobert und abstrahiert, bei Roozen um die Spannung zwischen der Räumlichkeit der Komposition und den Zweidimensionalität des Papiers.Mijling zeigt sich als der konstruierende, gestaltende, abstrahierende Mensch, der sich in seinem Schaffen auf die ihn umgebenden Raum bezieht. Bremermann präsentiert sich als “homo ludens”, als spielender Mensch, der sich von der Formen-, Farb- und Liniensprache mitreißen lässt, aus der die Welt bzw. der ihn umgebende Raum gebaut ist. Wie verhält sich der Mensch zu dem Raum, in dem er sich befindet? Welche Beziehungen kann, darf oder soll der Mensch zu dem ihn umgebenden Raum eingehen? Welchen Raum kann der Mensch einnehmen, welchen nicht? Diese Fragen und die beeindruckenden Werke, die aus diesen Fragen entstanden sind, können Sie während der Ausstellung in der Galerie Wilms betrachten.

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Ulrike Heydenreich (DE) ist fasziniert vom menschlichen Drang, die Welt zu erforschen und zu erfassen. Sie ist fasziniert vom menschlichen Streben nach dem fernen Unbekannten, das für sie durch die schneebedeckten Berglandschaften der Alpen symbolisiert wird. Sie sammelt alte Panoramakarten und andere Artefakte aus der Frühzeit des Alpinismus. Mit Falttechniken und unendlicher Präzision schafft sie daraus kaleidoskopartige Objekte, Zeichnungen und Installationen, die den Betrachter in ihr Universum ziehen.

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Alexandra Roozen (NL) erforscht die Ausdruckskraft von Formen, Texturen, Linien und Wiederholungen. Ihre beeindruckenden Bleistiftzeichnungen entstehen aus einer neugierigen Konzentration heraus, in der sie sich zeichnerisch in das Spannungsfeld zwischen der Räumlichkeit der Komposition einerseits und der zweidimensionalen Welt des Papiers andererseits wagt. Mit dem Graphitstift gelingt es ihr, Räume aus dem Papier entstehen zu lassen und ihnen eine skulpturale Qualität zu verleihen.

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Die Formensprache von Riki Mijling (NL) dreht sich um die Eroberung, Schaffung und Offenlegung von Raum. Ihre Skulpturen aus Cortenstahl und ihre Arbeiten auf Papier zeigen ihre Vorliebe für die Transformation, Veränderung und Infragestellung von Räumlichkeit. Obwohl der Betrachter zunächst von den geometrischen Abstraktionen und dem Minimalismus beeindruckt ist, die Mijlings Werk kennzeichnen, sieht man doch die menschliche Hand, die in ihrem Werk ein bewundernswertes handwerkliches Können offenbart.

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Die in Berlin lebende Künstlerin Katrin Bremermann spielt in ihrem Werk mit dem Raum. Es ist ein permanentes visuelles Experiment, in dem Leinwände in allen Formen, flammende Farben und endlose Schichten und Materialien die Hauptrolle spielen. Sie lässt sich von anderen Künstlern inspirieren, beobachtet, stellt Beziehungen zu ihren Materialien her und lässt sich in einem Prozess von Versuch und Irrtum zum nächsten führen, ohne unbedingt zu wissen, wonach sie sucht. Sie vermeidet Routine und fängt immer wieder von vorne an, bis sie merkt, dass die Arbeit gut ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WELTRAUM

Ulrike Heydenreich, Alexandra Roozen,

Katrin Bremermann & Riki Mijling

25 | 02 | 2024 – 14 | 04 | 2024

Die neue Ausstellung WELTRAUM in der Galerie Wilms zeigt die Arbeiten von zwei niederländischen und zwei deutschen Künstlerinnen, die sich jede auf ihre Weise mit dem Thema Raum beschäftigen. Räumlichkeit, die in dreidimensionalen Kompositionen, aber auch in der der Fläche erkundet wird. Papier und Stahl, die durch handwerkliche Präzision und stundenlange Konzentration an Tiefe gewinnen, Oberfläche entwickeln, zum Leben erwachen und selbst zum Raum werden.

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Großzügigkeit, Papier und beeindruckende Konzentration. Obwohl sich jeder von ihnen durch eine ganz eigene Bildsprache auszeichnet, sind dies die Gemeinsamkeiten der vier Künstlerinnen. Während Heydenreich abstrahierten Landschaften Raum, Tiefe und eine menschliche Romantik einhaucht, gelingt es Roozen, aus dem Handwerk des Zeichnens mit Graphit beeindruckende räumliche Abstraktionen auf Papier zu schaffen. Und obwohl das Werk von Mijling und Bremermann auf den ersten Blick hauptsächlich aus Abstraktionen und geometrischen Formen zu bestehen scheint, ist es gerade der Mensch, der in den Arbeiten beider auftaucht. Der Mensch, der als Handwerker nach Abstraktion und Perfektion strebt, dazu aber per Definition nicht in der Lage ist.

 

In den Arbeiten aller vier Künstlerinnen betritt der Mensch den ihn umgebenden Raum und stellt ihn in Frage. Bei Heydenreich geht es um die Art und Weise, wie der Mensch die ihn umgebende Welt erforscht, erobert und abstrahiert, bei Roozen um die Spannung zwischen der Räumlichkeit der Komposition und den Zweidimensionalität des Papiers.Mijling zeigt sich als der konstruierende, gestaltende, abstrahierende Mensch, der sich in seinem Schaffen auf die ihn umgebenden Raum bezieht. Bremermann präsentiert sich als “homo ludens”, als spielender Mensch, der sich von der Formen-, Farb- und Liniensprache mitreißen lässt, aus der die Welt bzw. der ihn umgebende Raum gebaut ist. Wie verhält sich der Mensch zu dem Raum, in dem er sich befindet? Welche Beziehungen kann, darf oder soll der Mensch zu dem ihn umgebenden Raum eingehen? Welchen Raum kann der Mensch einnehmen, welchen nicht? Diese Fragen und die beeindruckenden Werke, die aus diesen Fragen entstanden sind, können Sie während der Ausstellung in der Galerie Wilms betrachten.

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Ulrike Heydenreich (DE) ist fasziniert vom menschlichen Drang, die Welt zu erforschen und zu erfassen. Sie ist fasziniert vom menschlichen Streben nach dem fernen Unbekannten, das für sie durch die schneebedeckten Berglandschaften der Alpen symbolisiert wird. Sie sammelt alte Panoramakarten und andere Artefakte aus der Frühzeit des Alpinismus. Mit Falttechniken und unendlicher Präzision schafft sie daraus kaleidoskopartige Objekte, Zeichnungen und Installationen, die den Betrachter in ihr Universum ziehen.

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Alexandra Roozen (NL) erforscht die Ausdruckskraft von Formen, Texturen, Linien und Wiederholungen. Ihre beeindruckenden Bleistiftzeichnungen entstehen aus einer neugierigen Konzentration heraus, in der sie sich zeichnerisch in das Spannungsfeld zwischen der Räumlichkeit der Komposition einerseits und der zweidimensionalen Welt des Papiers andererseits wagt. Mit dem Graphitstift gelingt es ihr, Räume aus dem Papier entstehen zu lassen und ihnen eine skulpturale Qualität zu verleihen.

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Die Formensprache von Riki Mijling (NL) dreht sich um die Eroberung, Schaffung und Offenlegung von Raum. Ihre Skulpturen aus Cortenstahl und ihre Arbeiten auf Papier zeigen ihre Vorliebe für die Transformation, Veränderung und Infragestellung von Räumlichkeit. Obwohl der Betrachter zunächst von den geometrischen Abstraktionen und dem Minimalismus beeindruckt ist, die Mijlings Werk kennzeichnen, sieht man doch die menschliche Hand, die in ihrem Werk ein bewundernswertes handwerkliches Können offenbart.

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Die in Berlin lebende Künstlerin Katrin Bremermann spielt in ihrem Werk mit dem Raum. Es ist ein permanentes visuelles Experiment, in dem Leinwände in allen Formen, flammende Farben und endlose Schichten und Materialien die Hauptrolle spielen. Sie lässt sich von anderen Künstlern inspirieren, beobachtet, stellt Beziehungen zu ihren Materialien her und lässt sich in einem Prozess von Versuch und Irrtum zum nächsten führen, ohne unbedingt zu wissen, wonach sie sucht. Sie vermeidet Routine und fängt immer wieder von vorne an, bis sie merkt, dass die Arbeit gut ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WELTRAUM

Ulrike Heydenreich, Alexandra Roozen,

Katrin Bremermann & Riki Mijling

25 | 02 | 2024 – 14 | 04 | 2024

Die neue Ausstellung WELTRAUM in der Galerie Wilms zeigt die Arbeiten von zwei niederländischen und zwei deutschen Künstlerinnen, die sich jede auf ihre Weise mit dem Thema Raum beschäftigen. Räumlichkeit, die in dreidimensionalen Kompositionen, aber auch in der der Fläche erkundet wird. Papier und Stahl, die durch handwerkliche Präzision und stundenlange Konzentration an Tiefe gewinnen, Oberfläche entwickeln, zum Leben erwachen und selbst zum Raum werden.

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Großzügigkeit, Papier und beeindruckende Konzentration. Obwohl sich jeder von ihnen durch eine ganz eigene Bildsprache auszeichnet, sind dies die Gemeinsamkeiten der vier Künstlerinnen. Während Heydenreich abstrahierten Landschaften Raum, Tiefe und eine menschliche Romantik einhaucht, gelingt es Roozen, aus dem Handwerk des Zeichnens mit Graphit beeindruckende räumliche Abstraktionen auf Papier zu schaffen. Und obwohl das Werk von Mijling und Bremermann auf den ersten Blick hauptsächlich aus Abstraktionen und geometrischen Formen zu bestehen scheint, ist es gerade der Mensch, der in den Arbeiten beider auftaucht. Der Mensch, der als Handwerker nach Abstraktion und Perfektion strebt, dazu aber per Definition nicht in der Lage ist.

 

In den Arbeiten aller vier Künstlerinnen betritt der Mensch den ihn umgebenden Raum und stellt ihn in Frage. Bei Heydenreich geht es um die Art und Weise, wie der Mensch die ihn umgebende Welt erforscht, erobert und abstrahiert, bei Roozen um die Spannung zwischen der Räumlichkeit der Komposition und den Zweidimensionalität des Papiers.Mijling zeigt sich als der konstruierende, gestaltende, abstrahierende Mensch, der sich in seinem Schaffen auf die ihn umgebenden Raum bezieht. Bremermann präsentiert sich als “homo ludens”, als spielender Mensch, der sich von der Formen-, Farb- und Liniensprache mitreißen lässt, aus der die Welt bzw. der ihn umgebende Raum gebaut ist. Wie verhält sich der Mensch zu dem Raum, in dem er sich befindet? Welche Beziehungen kann, darf oder soll der Mensch zu dem ihn umgebenden Raum eingehen? Welchen Raum kann der Mensch einnehmen, welchen nicht? Diese Fragen und die beeindruckenden Werke, die aus diesen Fragen entstanden sind, können Sie während der Ausstellung in der Galerie Wilms betrachten.

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Ulrike Heydenreich (DE) ist fasziniert vom menschlichen Drang, die Welt zu erforschen und zu erfassen. Sie ist fasziniert vom menschlichen Streben nach dem fernen Unbekannten, das für sie durch die schneebedeckten Berglandschaften der Alpen symbolisiert wird. Sie sammelt alte Panoramakarten und andere Artefakte aus der Frühzeit des Alpinismus. Mit Falttechniken und unendlicher Präzision schafft sie daraus kaleidoskopartige Objekte, Zeichnungen und Installationen, die den Betrachter in ihr Universum ziehen.

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Alexandra Roozen (NL) erforscht die Ausdruckskraft von Formen, Texturen, Linien und Wiederholungen. Ihre beeindruckenden Bleistiftzeichnungen entstehen aus einer neugierigen Konzentration heraus, in der sie sich zeichnerisch in das Spannungsfeld zwischen der Räumlichkeit der Komposition einerseits und der zweidimensionalen Welt des Papiers andererseits wagt. Mit dem Graphitstift gelingt es ihr, Räume aus dem Papier entstehen zu lassen und ihnen eine skulpturale Qualität zu verleihen.

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Die Formensprache von Riki Mijling (NL) dreht sich um die Eroberung, Schaffung und Offenlegung von Raum. Ihre Skulpturen aus Cortenstahl und ihre Arbeiten auf Papier zeigen ihre Vorliebe für die Transformation, Veränderung und Infragestellung von Räumlichkeit. Obwohl der Betrachter zunächst von den geometrischen Abstraktionen und dem Minimalismus beeindruckt ist, die Mijlings Werk kennzeichnen, sieht man doch die menschliche Hand, die in ihrem Werk ein bewundernswertes handwerkliches Können offenbart.

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Die in Berlin lebende Künstlerin Katrin Bremermann spielt in ihrem Werk mit dem Raum. Es ist ein permanentes visuelles Experiment, in dem Leinwände in allen Formen, flammende Farben und endlose Schichten und Materialien die Hauptrolle spielen. Sie lässt sich von anderen Künstlern inspirieren, beobachtet, stellt Beziehungen zu ihren Materialien her und lässt sich in einem Prozess von Versuch und Irrtum zum nächsten führen, ohne unbedingt zu wissen, wonach sie sucht. Sie vermeidet Routine und fängt immer wieder von vorne an, bis sie merkt, dass die Arbeit gut ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WELTRAUM

Ulrike Heydenreich, Alexandra Roozen,

Katrin Bremermann & Riki Mijling

25 | 02 | 2024 – 14 | 04 | 2024

Die neue Ausstellung WELTRAUM in der Galerie Wilms zeigt die Arbeiten von zwei niederländischen und zwei deutschen Künstlerinnen, die sich jede auf ihre Weise mit dem Thema Raum beschäftigen. Räumlichkeit, die in dreidimensionalen Kompositionen, aber auch in der der Fläche erkundet wird. Papier und Stahl, die durch handwerkliche Präzision und stundenlange Konzentration an Tiefe gewinnen, Oberfläche entwickeln, zum Leben erwachen und selbst zum Raum werden.

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Großzügigkeit, Papier und beeindruckende Konzentration. Obwohl sich jeder von ihnen durch eine ganz eigene Bildsprache auszeichnet, sind dies die Gemeinsamkeiten der vier Künstlerinnen. Während Heydenreich abstrahierten Landschaften Raum, Tiefe und eine menschliche Romantik einhaucht, gelingt es Roozen, aus dem Handwerk des Zeichnens mit Graphit beeindruckende räumliche Abstraktionen auf Papier zu schaffen. Und obwohl das Werk von Mijling und Bremermann auf den ersten Blick hauptsächlich aus Abstraktionen und geometrischen Formen zu bestehen scheint, ist es gerade der Mensch, der in den Arbeiten beider auftaucht. Der Mensch, der als Handwerker nach Abstraktion und Perfektion strebt, dazu aber per Definition nicht in der Lage ist.

 

In den Arbeiten aller vier Künstlerinnen betritt der Mensch den ihn umgebenden Raum und stellt ihn in Frage. Bei Heydenreich geht es um die Art und Weise, wie der Mensch die ihn umgebende Welt erforscht, erobert und abstrahiert, bei Roozen um die Spannung zwischen der Räumlichkeit der Komposition und den Zweidimensionalität des Papiers.Mijling zeigt sich als der konstruierende, gestaltende, abstrahierende Mensch, der sich in seinem Schaffen auf die ihn umgebenden Raum bezieht. Bremermann präsentiert sich als “homo ludens”, als spielender Mensch, der sich von der Formen-, Farb- und Liniensprache mitreißen lässt, aus der die Welt bzw. der ihn umgebende Raum gebaut ist. Wie verhält sich der Mensch zu dem Raum, in dem er sich befindet? Welche Beziehungen kann, darf oder soll der Mensch zu dem ihn umgebenden Raum eingehen? Welchen Raum kann der Mensch einnehmen, welchen nicht? Diese Fragen und die beeindruckenden Werke, die aus diesen Fragen entstanden sind, können Sie während der Ausstellung in der Galerie Wilms betrachten.

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Ulrike Heydenreich (DE) ist fasziniert vom menschlichen Drang, die Welt zu erforschen und zu erfassen. Sie ist fasziniert vom menschlichen Streben nach dem fernen Unbekannten, das für sie durch die schneebedeckten Berglandschaften der Alpen symbolisiert wird. Sie sammelt alte Panoramakarten und andere Artefakte aus der Frühzeit des Alpinismus. Mit Falttechniken und unendlicher Präzision schafft sie daraus kaleidoskopartige Objekte, Zeichnungen und Installationen, die den Betrachter in ihr Universum ziehen.

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Alexandra Roozen (NL) erforscht die Ausdruckskraft von Formen, Texturen, Linien und Wiederholungen. Ihre beeindruckenden Bleistiftzeichnungen entstehen aus einer neugierigen Konzentration heraus, in der sie sich zeichnerisch in das Spannungsfeld zwischen der Räumlichkeit der Komposition einerseits und der zweidimensionalen Welt des Papiers andererseits wagt. Mit dem Graphitstift gelingt es ihr, Räume aus dem Papier entstehen zu lassen und ihnen eine skulpturale Qualität zu verleihen.

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Die Formensprache von Riki Mijling (NL) dreht sich um die Eroberung, Schaffung und Offenlegung von Raum. Ihre Skulpturen aus Cortenstahl und ihre Arbeiten auf Papier zeigen ihre Vorliebe für die Transformation, Veränderung und Infragestellung von Räumlichkeit. Obwohl der Betrachter zunächst von den geometrischen Abstraktionen und dem Minimalismus beeindruckt ist, die Mijlings Werk kennzeichnen, sieht man doch die menschliche Hand, die in ihrem Werk ein bewundernswertes handwerkliches Können offenbart.

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Die in Berlin lebende Künstlerin Katrin Bremermann spielt in ihrem Werk mit dem Raum. Es ist ein permanentes visuelles Experiment, in dem Leinwände in allen Formen, flammende Farben und endlose Schichten und Materialien die Hauptrolle spielen. Sie lässt sich von anderen Künstlern inspirieren, beobachtet, stellt Beziehungen zu ihren Materialien her und lässt sich in einem Prozess von Versuch und Irrtum zum nächsten führen, ohne unbedingt zu wissen, wonach sie sucht. Sie vermeidet Routine und fängt immer wieder von vorne an, bis sie merkt, dass die Arbeit gut ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

WELTRAUM

Ulrike Heydenreich, Alexandra Roozen,

Katrin Bremermann & Riki Mijling

25 | 02 | 2024 – 14 | 04 | 2024

Die neue Ausstellung WELTRAUM in der Galerie Wilms zeigt die Arbeiten von zwei niederländischen und zwei deutschen Künstlerinnen, die sich jede auf ihre Weise mit dem Thema Raum beschäftigen. Räumlichkeit, die in dreidimensionalen Kompositionen, aber auch in der der Fläche erkundet wird. Papier und Stahl, die durch handwerkliche Präzision und stundenlange Konzentration an Tiefe gewinnen, Oberfläche entwickeln, zum Leben erwachen und selbst zum Raum werden.

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Großzügigkeit, Papier und beeindruckende Konzentration. Obwohl sich jeder von ihnen durch eine ganz eigene Bildsprache auszeichnet, sind dies die Gemeinsamkeiten der vier Künstlerinnen. Während Heydenreich abstrahierten Landschaften Raum, Tiefe und eine menschliche Romantik einhaucht, gelingt es Roozen, aus dem Handwerk des Zeichnens mit Graphit beeindruckende räumliche Abstraktionen auf Papier zu schaffen. Und obwohl das Werk von Mijling und Bremermann auf den ersten Blick hauptsächlich aus Abstraktionen und geometrischen Formen zu bestehen scheint, ist es gerade der Mensch, der in den Arbeiten beider auftaucht. Der Mensch, der als Handwerker nach Abstraktion und Perfektion strebt, dazu aber per Definition nicht in der Lage ist.

 

In den Arbeiten aller vier Künstlerinnen betritt der Mensch den ihn umgebenden Raum und stellt ihn in Frage. Bei Heydenreich geht es um die Art und Weise, wie der Mensch die ihn umgebende Welt erforscht, erobert und abstrahiert, bei Roozen um die Spannung zwischen der Räumlichkeit der Komposition und den Zweidimensionalität des Papiers.Mijling zeigt sich als der konstruierende, gestaltende, abstrahierende Mensch, der sich in seinem Schaffen auf die ihn umgebenden Raum bezieht. Bremermann präsentiert sich als “homo ludens”, als spielender Mensch, der sich von der Formen-, Farb- und Liniensprache mitreißen lässt, aus der die Welt bzw. der ihn umgebende Raum gebaut ist. Wie verhält sich der Mensch zu dem Raum, in dem er sich befindet? Welche Beziehungen kann, darf oder soll der Mensch zu dem ihn umgebenden Raum eingehen? Welchen Raum kann der Mensch einnehmen, welchen nicht? Diese Fragen und die beeindruckenden Werke, die aus diesen Fragen entstanden sind, können Sie während der Ausstellung in der Galerie Wilms betrachten.

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Ulrike Heydenreich (DE) ist fasziniert vom menschlichen Drang, die Welt zu erforschen und zu erfassen. Sie ist fasziniert vom menschlichen Streben nach dem fernen Unbekannten, das für sie durch die schneebedeckten Berglandschaften der Alpen symbolisiert wird. Sie sammelt alte Panoramakarten und andere Artefakte aus der Frühzeit des Alpinismus. Mit Falttechniken und unendlicher Präzision schafft sie daraus kaleidoskopartige Objekte, Zeichnungen und Installationen, die den Betrachter in ihr Universum ziehen.

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Alexandra Roozen (NL) erforscht die Ausdruckskraft von Formen, Texturen, Linien und Wiederholungen. Ihre beeindruckenden Bleistiftzeichnungen entstehen aus einer neugierigen Konzentration heraus, in der sie sich zeichnerisch in das Spannungsfeld zwischen der Räumlichkeit der Komposition einerseits und der zweidimensionalen Welt des Papiers andererseits wagt. Mit dem Graphitstift gelingt es ihr, Räume aus dem Papier entstehen zu lassen und ihnen eine skulpturale Qualität zu verleihen.

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Die Formensprache von Riki Mijling (NL) dreht sich um die Eroberung, Schaffung und Offenlegung von Raum. Ihre Skulpturen aus Cortenstahl und ihre Arbeiten auf Papier zeigen ihre Vorliebe für die Transformation, Veränderung und Infragestellung von Räumlichkeit. Obwohl der Betrachter zunächst von den geometrischen Abstraktionen und dem Minimalismus beeindruckt ist, die Mijlings Werk kennzeichnen, sieht man doch die menschliche Hand, die in ihrem Werk ein bewundernswertes handwerkliches Können offenbart.

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Die in Berlin lebende Künstlerin Katrin Bremermann spielt in ihrem Werk mit dem Raum. Es ist ein permanentes visuelles Experiment, in dem Leinwände in allen Formen, flammende Farben und endlose Schichten und Materialien die Hauptrolle spielen. Sie lässt sich von anderen Künstlern inspirieren, beobachtet, stellt Beziehungen zu ihren Materialien her und lässt sich in einem Prozess von Versuch und Irrtum zum nächsten führen, ohne unbedingt zu wissen, wonach sie sucht. Sie vermeidet Routine und fängt immer wieder von vorne an, bis sie merkt, dass die Arbeit gut ist.